Antibabypille – Ist sie ein Lustkiller?

Kategorie Vorsorge // 1 Kommentar
28. Feb 2012

Dass die Antibabypille eine Menge Nebenwirkungen mit sich bringt, ist hinlänglich bekannt. Viele Frauen, die mit der Pille verhüten beklagen sich zudem über einen Rückgang der Libido. Ist die Pille ein Lustkiller und wenn ja, warum?

Die Antibabypille schützt zwar zuverlässig vor einer ungewollten Schwangerschaft, kann aber zu einem dauerhaften Verlust der Libido führen © flickr/Miracle Moms

So gehen US-amerikanische Wissenschaftler davon aus, dass bereits eine sechsmonatige Einnahme die Libido der Frau für immer zerstören kann. Schuld daran ist die steigende Konzentration des Eiweißkörpers SHGB. Diese Substanz ist in der Lage, das für die Libido wichtige Hormon Testosteron an sich zu binden und so den natürlichen Geschlechtstrieb zu senken.

Antibabypille und Verlust der sexuellen Lust

Dieser Umstand ist schon einen längeren Zeitraum bekannt und auch in der Packungsbeilage nachzulesen. Allerdings gingen die Mediziner bisher davon aus, dass der Libidoverlust nach dem Absetzen der Pille wieder abklingt. Dies hat sich jedoch als Fehlannahme bewiesen. Zwar sinkt die SHGB-Konzentration im Blut, liegt aber trotzdem noch weit über dem normalen Maß.

Sollten Frauen bei einem bestimmten Pillenpräparat einen extremen Libidoverlust spüren, sollte ein Wechsel in Erwägung gezogen werden. Für den Verlust der Libido zeichnen sich die so genannten Ovulationshemmer verantwortlich, die antiandrogene (lusthemmende) Substanzen enthalten. Diese Stoffe sollten mit großer Vorsicht gehandhabt werden, da sie auch bei chemischen Kastrationen eingesetzt werden.

Antibabypille – Verhütungsmittel mit hohen Nebenwirkungen

Die Antibabypille wird weltweit von mehr als 100 Millionen Frauen genutzt, aber leider sind sich viele Konsumentinnen der großen Nebenwirkungen nicht bewusst. So kann es unter anderem zu Depressionen, Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen und einem veränderten Blutdruck kommen.

US-amerikanische Forscher haben nun eine Studie veröffentlicht, dass bestimmte Pillenpräparate bei Frauen mit einer gewissen Veranlagung zu einem Rückgang der Libido führen. Die Wissenschaftler haben belegt, dass bereits eine kurze Einnahmedauer die hormonelle Basis für eine gesunde Libido dauerhaft zerstören kann.

Krebsgefahr durch Hormonpräparate

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Antibabypille viele Nebenwirkungen mit sich bringen kann. Neben Thrombosen und Leberkrebs besteht die Gefahr, an Gebärmutterhalskrebs und Geschwülsten zu erkranken. Das vermeintlich hohe Risiko einer möglichen Brustkrebserkrankung konnte hingegen nicht bewiesen werden.

Daher sollten sich die Frauen gut überlegen, ob sie die Antibabypille als Verhütungsmittel in Betracht ziehen. Es gibt eine Vielzahl anderer Möglichkeiten, eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden.

Eine Antwort zu “Antibabypille – Ist sie ein Lustkiller?”

  1. kiki sagt:

    hi, was ist denn wenn man die pille aus gesundheitlichen gründen einnehmen muß und keine ausweichmöglichkeit hat? wie kann man denn dann trotzdem das lustempfinden wieder zurück erlangen?

Antibabypille – Ist sie ein Lustkiller?

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