Wie kann man Krampfadern erfolgreich entfernen?

Krampfadern, auch als „Varizen“ oder „Varikosis“ bezeichnet, treten häufig an den Beinen auf und sind oberflächliche Erweiterungen der Venen. Meist zeigen sich Krampfadern als eine bläuliche Schlängelung der Haut. In der Regel sind Frauen häufiger von Krampfadern betroffen als Männer. In einigen fortgeschrittenen Stadien können Krampfadern Symptome wie Ulzerationen (Hautgeschwüre) oder  Ödeme (Wasseransammlungen im Gewebe) verursachen. Die Erweiterung der oberflächlichen Venen und die zylindrischen Aussackungen bilden Schlängelungen und Knäuel, die bläulich durch die Haut schimmern, was optisch unschön aussieht. Krampfadern können an anderen Körperregionen wie beispielsweise der Speiseröhre auftreten. Schmerzende Beine, geschwollene Füße oder Blutungen in der Speiseröhre zählen zu den häufigsten Beschwerden bei Krampfadern. Viele Frauen leiden unter den bläulichen Erhebungen an den Beinen, die sich auch als oberflächliche Krampfadern (Besenreiser) zeigen.

Varikosette gegen Krampfadern

Varikosette ist ein Gel, durch das Krankheitssymptome und Schmerzen bei Krampfadern reduziert werden. Weiter hilft Varikosette bei der Vorbeugung gegen Blutgerinnsel, trägt zur Stärkung der Venen und zur Blutverdünnung bei.

Welche Ergebnisse werden mit Varikosette erzielt?

Das Gel zur Krampfadernbehandlung trägt bei regelmäßiger Anwendung dazu bei, die Anzeichen der Krankheit auf effektive und sorgfältige Art zu beseitigen. Die Symptome im Rahmen von Krampfadern werden sichtbar reduziert, die Blutgefäße gestärkt und regeneriert. Die äußerliche Anwendung von Varikosette gilt als eine der besten Methoden, um Krampfadern vorzubeugen und zu behandeln. Durch das Gel können lokale Erscheinungsformen von Krampfadern sowie Entzündungen entfernt werden. Bei kontinuierlicher Anwendung werden Schmerzen sowie Schwellungen in den Beinen reduziert, der Zustand und die Arbeitsleistung der Blutgefäße verbessert. Subjektiv von Betroffenen empfundene Symptome wie „Kälte“, „Nadelstiche“, „Schwere- oder Müdigkeitsempfinden“ in Füßen, Beinen und Händen werden durch die Anwendung von Varikosette beseitigt.

Wirkung von Varikosette:

  • stellt den normalen Blutkreislauf wieder her
  • stärkt die Wände der Blutgefäße
  • lindert Beinschmerzen
  • reduziert das Thromboserisiko
  • mindert den Blutdruck in den Venen
  • verbessert die Funktion der Venenklappen
  • beseitigt Weichteilschwellungen
  • unterstützt die Heilung von trophischen Geschwüren
  • vermindert die Anfälligkeit und Durchlässigkeit der Kapillare
  • wirkt vorbeugend gegen Stauungszustände in den Venen
  • vorbeugend gegen „Restless Leg Syndrom“ (unruhige Beine)

Das Gel wird von Experten im Bereich der Gefäßerkrankungen (Phlebologen) und Medizinern empfohlen. Dazu zählen unter anderen „Sophia Niemeyer“ (Phlebologin)“ und Thomas Koch (Chirurg).

Funktioniert Varikosette wirklich und wie schnell sind Ergebnisse sichtbar?

Bereits bei der ersten Anwendung mit Varikosette ist ein deutlich entlastendes Gefühl zu spüren. Beine, die als schwer und müde empfunden werden, fühlen sich wenige Minuten nach dem Einreiben wesentlich „leichter“ an. Sichtbare Besserungen dieser Symptome sind nach 3-5 Tagen festzustellen. Nach ca. 10-14 Tagen fangen die Besenreiser an zu verblassen und sind nur noch schwach erkennbar. Nach einer Anwendung von ca. 3 Wochen verblassen Besenreiser gänzlich. Krampfadern werden weniger und das Hautbild zeigt eine deutliche Verbesserung. Schmerzen in den Beinen verschwinden und insgesamt sind diese  „verjüngter“. Schmerzen in den Beinen und Anschwellungen verschwinden nach 5-10 Tagen ebenso wie Juckzeiz.

Krampfadern im zweiten Stadium sind oft deutlich sichtbar und gehen mit trockener Haut, ständigen Schmerzen und Anschwellungen einher. Durch das Varikosette wird die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und nach ca. 1 Monat beginnen die Schwellungen sowie Schmerzen nahezu ganz abzuklingen. Nach ca. 6 Wochen gehen blaue Venen sowie Beulen zurück und Krampfadern sind deutlich weniger sichtbar. Das Varikosette-Gel ist zudem wirksam gegen Entzündungen. Das Geflecht aus Venen an Händen und Schmerzen verschwindet. Zahlreiche Erfahrungen von Anwenderinnen bestätigen die Wirkung von Varikosette.

Varikosette ist wirksam

Ja, das Gel wirkt tatsächlich gegen unschöne Besenreiser und schmerzhafte Krampfadern. Varikosette trägt bei regelmäßiger Anwendung dazu bei, die Anzeichen einer Krankheit  effektiv, fühl- und sichtbar zu beseitigen. Besenreiser, retikuläre Varizen, Varikose und chronische venöse Insuffizienz werden beseitigt oder extrem vermindert. Das Varikosette-Gel gilt als eine der besten Methoden für die Vorbeugung und Behandlung von Krampfadern sowie Besenreisern. Für die Wirksamkeit des Gels gegen Krampfadern und Besenreiser spricht, dass seitens des Herstellers kostenlose Exemplare versendet werden.

Was sind die Inhaltsstoffe?

Varikosette bietet eine Kombination aus aktiven Komponenten wie Phytotoninen, echtem Aloe Gel, Mäusewurzelextrakt, Zedrat-Extrakt, Goldrute-Extrakt, Muskatrose- und Argankernöl sowie Methyl Lactaten.

Phytotonine

Phytotonine heilen und  beseitigen äußere Anzeichen von Krampfadern. Phytotonine bezeichnen einen patentierten Komplex aus organischen Elementen. Dieser hilft  bei mangelnder Elastizität der kleinen Venen, schlechter Gefäßdurchblutung sowie der Degeneration des mikrovaskulären Bindegewebes. Varikosette besteht weiter aus den Pflanzen Zypresse (Zapfen), Weißwurzel und Arnica.

Echtes Aloe Gel

In dem echten Aloe Gel sind komplizierte Phytonzide, Glykoside, Aminosäuren, Fermente, organische Säuren und Mikroelemente enthalten. Diese reiche Zusammensetzung garantiert ein gehaltvolles Spektrum an biologischer Aktivität, was der Haut hilft und diese mit Feuchtigkeit versorgt.

Mäusedornwurzelextrakt

Mäusedornwurzelextrakt beinhaltet so genannte „steroidale Saponine“, die helfen, die die venöse Strombahn optimieren, wodurch die Venenwände gefestigt werden und dem Blutstau (Stase) in den Kapillaren vorgebeugt wird. Weiter wird die Mikrozirkulation durch Mäusewurzelextrakt verbessert.

Zedrat-Extrakt

Zedrat-Extrakt enthält einen hohen Anteil an Rutin, was die Durchgängigkeit der Blutgefäße reduziert. Dadurch wird die Schwellung der Beine gemildert und diese fühlen sich weniger „prall“ an.

Goldrute-Extrakt

Goldrute-Extrakt zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Flavoniden, Diterpenen und organischen Säuren aus. Diese Kombination an natürlichen Wirkstoffen wirkt gefäßfestigend, entzündungshemmend und antioxidativ.

Muskatrosenöl und Argankernöl

Beide Öle sind natürliche Emolente mit pfanzlichem Ursprung. Das Muskatrosen-sowie Argankernöl ist reich an polyungesättigten Fettsäuren, die den Hautschutz verstärken und zum natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Haut beitragen.

Menthyl Lactate

Menthyl Lactate helfen, das Schweregefühl und die Ermüdung der Beine zu beseitigen. Dadurch entsteht ein natürliches Erfrischungsgefühl und die Beine werden leichter.

Wie wird es angewendet?

Varikosette wird täglich am Morgen und Abend vollflächig auf die betroffen Stellen aufgetragen. Das Gel zieht schnell ein und hinterlässt keinen Film oder Flecken, sodass Kleidung unbedenklich angezogen werden kann. Falls es erforderlich ist, kann Varikosette bedenkenlos mehrmals täglich angewendet werden. Das Gel kann am ganzen Körper aufgetragen werden und hat keine Nebenwirkungen.

Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

Varikosette kann bequem und sicher per Nachnahme bezahlt werden. Die Bestellung erfolgt online und bei der Lieferung bezahlen Kunden an den Lieferanten vor Ort.

Wie sind die Meinungen im Netz?

Im Internet finden sich durchweg positive Berichte über die Anwendung und Wirkung von Varikosette. Negative Berichte sind auch nach intensiver Recherche nicht zu finden. Anwender berichten, dass das Gel bereits nach der ersten Anwendung Schweregefühle und Schmerzen in den Beinen mildert. Nach einer Anwendung von ca. 5 Tagen zeigen sich bei allen Anwendern bereits deutliche Verbesserungen im Bereich der Besenreiser. Selbst starke ausgeprägte Krampfadern zeigen ein deutlich verbessertes Erscheinungsbild. Alle Erfahrungen loben das Präparat sowie die einfache Anwendung.

Warum ist Varikosette der absolute Testsieger?

Varikosette ist zu Recht der absolute Testsieger unter den äußerlich anwendbaren Mitteln gegen Besenreiser und Krampfadern. Das breite Wirkungsspektrum wird von Anwendern und Medizinern bestätigt. Betroffene können durch Varikosette eine Operation vermeiden, die immer mit Risiken verbunden sein kann. Statt teurer Medikamente reicht das Einreiben mit dem hautfreundlichen Gel. Varikosette sind keine Nebenwirkungen attestiert, weshalb es schmerzfrei anzuwenden  und der Gesundheit zuträglich ist.

Fazit: Sehr empfehlenswert

Varikosette ist uneingeschränkt zu empfehlen. Ob zur akuten Behandlung von Besenreisern und Krampfadern oder zur Prophylaxe. Das Produkt verursacht keine Abhängigkeit und bietet ein sehr gutes Ergebnis bei regelmäßiger Anwendung. Varikosette ist tatsächlich eine Sensation. Durch die Kombination der Wirkstoffe werden sehr gute Ergebnisse bei Gefäßdurchblutung, Degeneration des mikrovaskulären Bindegewebes und mangelnder Elastizität der Venen erreicht. Krämpfe, Schweregefühle und Schwellungen verschwinden bei regelmäßiger Anwendung. Varikosette erzielt de facto die versprochenen Ergebnisse. Normalerweise halten Wundermittel selten das, was sie versprechen. Varikosette bildet die berühmte Ausnahme und ist uneingeschränkt zu empfehlen.

Tipp: Varikosette sollte bei Bedarf ausschließlich über die offizielle Anbieterseite bestellt werden, da es leider Plagiate gibt, deren Wirkung nicht garantiert ist.

Was sind eigentlich Krampfadern?

Krampfadern unterscheiden sich je nach Form und Lage in 3 Kategorien:

  1. Perforans-Varizen

Bei Perforans-Varizen sind die oberflächlichen Venen der Beine über Verbindungskreisläufe mit den tiefen Venen verbunden. Dehnen sich diese Verbindungsvenen aus und sacken zudem, spricht die Medizin von Perforans-Krampfadern.

  1. Stammvenen- und Seitenast-Krampfadern

Bei dieser Krampfadernvariante handelt es sich um Krampfadern, die die mittelgroßen sowie großen Venen betreffen. Diese Ausprägung  wird am häufigsten beobachtet und tritt in der Regel an Unterschenkeln und Oberschenkeln auf.

  1. Retikuläre Varizen

Als Retikuläte Varizen werden extrem kleine Krampfadern der Beine bezeichnet. Diese Venen haben einen Durchmesser, der sich auf maximal zwei bis vier Millimeter beläuft. Retikuläre Varizen zeigen sich meistens an der Außenseite der Unterschenkel, in der Kniekehle und am Oberschenkel.

Verschiedene Stadien der Krampfadern

Stadium I: Anfangsstadium

Im Anfangsstadium verursachen Krampfadern meistens keine Beschwerden. Krampfadern werden als unästhetisch empfunden und stellen anfangs lediglich ein ästhetisches Problem dar.

Stadium II: Schwere Beine

Im zweiten Stadium leiden Betroffene oft unter einem Spannungsgefühl in den Beinen. Diese werden als schwer  und schneller müde empfunden. In der Nacht zeigen sich häufiger Wadenkrämpfe. Im Liegen und Bewegungszustand bessern sich die Symptome, denn dadurch wird der Venenfluss in den Beinen angeregt, was die Stauung entspannt. Weiter wird ein ausgeprägter Juckreiz empfunden und die Symptome verschlimmern sich bei Wärme, die dafür verantwortlich ist, dass das Blut schlechter fließen kann, weil sich die Blutgefäße erweitern. Symptomatisch  sind Schmerzen in den Beinen.

Stadium III: Ödeme in den Beinen

Venen werden umso strapazierter und durchlässiger, je länger der Blutstau in den Venen anhält. Eiweiße (Proteine), Flüssigkeit und Hämosiderin (Blutabbauprodukte) werden in das umliegende Gewebe gepresst. Zu Beginn leiden Patienten unter Ödemen (Wasseransammlungen) in den Beinen und Füßen. Durch die chronische Stauung des Blutes verdünnt sich die Haut, was medizinisch als „Pergamenthaut“ bezeichnet wird. Dadurch entstehen minimale Verletzungen, die aber abheilen können.

Stadium IV: Offene Beingeschwüre

Das umliegende Gewebe wird durch einen lang anhaltenden Blutstau nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was dazu führt, dass die kleinen Verletzungen nicht mehr abheilen. So bilden sich Ulzera (Geschwüre) auf der Haut. Diese führen dazu, dass das Gewebe absterben kann und es zu so genannten „offenen Beinen“ kommt. Die Wundheilung ist durch die verminderte Durchblutung stark verzögert. Um eine Ausbreitung der Bakterien zu verhindern, ist in diesem Stadium eine kontinuierliche Versorgung durch einen Arzt unerlässlich.

Phlebitis (Venenentzündung)

Unter einer Phlebitis wird die Entzündung der oberflächlichen Venen verstanden, die bei Patienten mit Krampfadern häufiger attestiert wird. Die Gefäßwände werden durch den chronischen Blutstau sehr strapaziert, sodass es leichter zu einer Entzündung kommen kann. Ist die Gefäßwand entzündet, entwickeln sich leichter Blutgerinnsel, die eine Verstopfung der Blutgefäße zur Folge haben (Thrombose). Löst sich das Blutgerinnsel, kann es in den großen Blutkreislauf gelangen und anschließend in den Lungenkreislauf geschwemmt werden, was eine Lungenembolie zur Folge haben kann. Die Lungenembolie ist ein medizinischer Notfall, der sofort medizinisch versorgt werden muss, damit lebensgefährliche Komplikationen verhindert werden.

Unterform der Krampfadern: Besenreiser

Besenreiser treten meistens an den Beinen auf und stellen eine Unterkategorie der Krampfadern dar. Netzartige und dünne Aussackungen der oberflächlichen Venen charakterisieren das Erscheinungsbild der Besenreiser. Besenreiser sind selten mit Beschwerden verbunden und meistens ein ästhetisches Problem. Mittels einer Ultraschalluntersuchung ist festzustellen, welchen Schweregrad die Besenreiser haben. Mit einer Verödung kann die Ausbreitung der Besenreiser eingeschränkt werden. Die kleinen und sichtbaren Venen laufen oberflächlich unter der Haut. Die feinen Äderchen verlieren durch einen dauerhaft erhöhten Druck in den Blutgefäßen an Elastizität. Durch das Ausleiern zeigen sich die typischen hellroten bis dunkelblauen Äderchen, die von der Form Reisig ähnlich sind. In der Regel treten Besenreiser isoliert in einer Vene auf und tiefer liegende Venen sind selten betroffen. Frauen sind durch ein genetisch bedingtes schwächeres Bindegewebe häufiger von Besenreisern betroffen als Männer. Durch das schwache Bindegewebe werden Besenreiser begünstigt. Dauerhaft erhöhter Druck in Gefäßen, Neigung zu schwachem Bindegewebe, Nikotin- und Alkoholkonsum begünstigen die Entstehung von Besenreisern, die im ungünstigen Verlauf zu Krampfadern werden können.

Meistens sind Krampfadern sehr schwach ausgeprägt und bereiten keine oder minimale Probleme. Die Beschwerden prägen sich mit zunehmendem Alter aus, wenn Patienten in der Bewegung eingeschränkt sind. In einigen Fällen ist eine operative Entfernung oder medikamentöse Behandlung erforderlich.

Was sind die Ursachen für Krampfadern?

Kann das Blut nicht mehr richtig aus den Venen abfließen, entstehen Krampfadern. Das Blut muss von den Venen entgegen der Schwerkraft zurück in das Herz gepumpt werden. Die elastische Gefäßwand der Venen und die umliegenden Gefäße sind dabei behilflich. Venenklappen sorgen zudem in den Blutgefäßen dafür, dass das Blut nicht zurückfließen kann. Sind die Venenklappen beschädigt oder lässt deren Elastizität nach, kommt es zu einem Rückstau des venösen Blutes. Dadurch können die Gefäßwände überdehnen und sacken aus.

Entstehung von Varizen: Primäre und sekundäre Krampfadern

Medizinisch wird zwischen primären und sekundären Krampfadern unterschieden.

Primäre Krampfadern machen 70 Prozent aller Krampfadern aus. Die Ursache von primären Krampfadern ist unbekannt. Sekundäre Krampfadern machen ca. 30 Prozent aller Varikosis-Fälle aus, die durch eine erworbene Abflussbehinderung in den Venen entsteht. Meist wird dies nach einer Beinvenenthrombose (Blutgerinnsel in den tiefen Beinvenen) attestiert.

Ursachen von Krampfadern

Einige Risikofaktoren wirken sich begünstigend auf Varizen aus. Das Entstehen von Krampfadern kann durch:

  • Vererbung
  • Hormone
  • mangelnde Bewegung

begünstigt  werden.

Erbliche Vorbelastung

Das Risiko für Krampfadern kann durch eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche erhöht werden. Eine aktuelle Studie der „Capio Mosel-Eifel-Klinik“ ergibt, dass die Vererbung von Krampfadern seltener ist als bisher angenommen. Von 2.700 untersuchten Patienten wiesen lediglich 17,0 Prozent erblich bedingte Krampfadern auf.

Hormone

Frauen sind drei Mal häufiger von Krampfadern betroffen als Männer. Eine Ursache liegt in den weiblichen Östrogenen (Geschlechtshormonen), die das Bindegewebe erschlaffen lassen, was die Förderung der Krampfadern begünstigt. Das Risiko für Varikosis steigt in der Schwangerschaft. In den meisten Fällen bilden sich die Krampfadern nach der Schwangerschaft wieder zurück. Trotzdem erhöht  die Anzahl der Schwangerschaften das Risiko für Krampfadern deutlich.

Fehlende Bewegung

Durch körperliche Aktivität und Bewegung wird die Muskelpumpe in den Beinen aktiviert. Dadurch kann das Blut leichter in Richtung Herz gepumpt werden. Die Muskelpumpe erschlafft bei langem Sitzen oder Stehen, wodurch das Blut sich leichter zurückstaut. Im Sitzen werden die Venen der Kniekehle zudem abgeknickt, was den venösen Blutrückstrom ebenfalls behindert. Berufliche Tätigeiten, die vornehmlich im Sitzen ausgeübt werden, können das Entstehen von Krampfadern begünstigen.

Tipp: Es ist förderlich, immer wieder für kurze Zeit aufzustehen und sich für einige Sekunden auf die Zehenspitzen zu stellen, um die Venenpumpe zu aktivieren.

Krankheitsverlauf und Prognose

Das Risiko, das eine Vene sich zur Krampfader entwickelt, steigt mit zunehmendem Alter. Das liegt daran, dass das Bindegewebe im Laufe der Lebenszeit an Elastizität verliert. Regelmäßiger Sport sorgt für ein strafferes Bindegewebe auch im hohen Alter und stärkt die Muskelpumpe, die die Venen unterstützt. Durch regelmäßige Wechselduschen wird zudem täglich die Durchblutung angeregt. Schwangere sollten bei Krampfadernverdacht oder schweren Beinen ihren behandelnden Arzt aufsuchen und vorsorglich Kompressionsstrümpfe tragen.

Diagnose

Der richtige Ansprechpartner ist ein Facharzt für Phebologie oder Gefäßchirurgie, der im Rahmen der Anamnese aktuelle Beschwerden erruiert und nach möglichen Vorerkrankungen fragt. Anschließend erfolgt eine körperliche Untersuchung, bei der beide Beine im Seitenvergleich angesehen werden, um eventuelle Hautverfärbungen, Geschwüre oder Schwellungen zu identifizieren. Eine Sonografie (Ultraschall-Untersuchung) oder Angiografie (Röntgen-Untersuchung der Gefäße) hilft, den Blutfluss in den Venen einschätzen zu können.

Duplex- oder Doppler-Sonografie (Ultraschall)

Die exakte Untersuchung der Venen erfolgt durch eine spezielle Ultraschalluntersuchung. Bei der „Duplex-Sonografie“ wird der Blutfluss bildlich dargestellt, was eine Aussage über die Richtung des venösen Blutflusses ermöglicht. Zudem ist erkennbar, ob die Venenklappe beschädigt oder intakt ist und wie durchlässig die Venen sind.

Phlebografie (Angiografie der Venen)

Bei der Phlebografie erfolgt die bildliche Darstellung der Venen mit Kontrastmittel. Diese Untersuchungsmethode wird bei einem Verdacht auf Thrombose angewendet, um diagnostische Hinweise zu liefern. Die Vene im Fuß oder in der Leiste wird punktiert und ein Kontrastmittel eingeführt, was die Venen in der Röntgenaufnahme sichtbar werden lässt. Bricht der Verlauf des Kontrastmittels auf dem Röntgenbild ab, deutet das auf einen Gefäßverschluss.

Wie sind Krampfadern zu entfernen?

Das Ziel einer Krampfadern-Behandlung ist die Verbesserung des Blutflusses in den Venen, die einem Blutstau entgegenwirkt. Um Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) zu verhindern, soll das umliegende Gewebe gestützt werden. Das Risiko eventueller, Durchblutungsstörungen, Geschwüren und offenen Beine wird geringer, je besser der Blutfluss funktioniert. Neben allgemeinen Maßnahmen wie dem Tragen von Stützstrümpfen stehen Patienten Gefäßverödungen, Operationen sowie das Entfernen der Krampfadern zur Verfügung. Welche Methode zu bevorzugen ist, wird seitens des behandelnden Facharztes in Absprache mit den Patienten individuell beschlossen. Krampfadern sollten immer seitens eines Facharztes für Gefäßchirurgie oder Phlebologie entfernt werden.  Mit nicht-invasiven (konservativen) Maßnahmen können Krampfadern nicht entfernt werden. Allerdings lassen sich dadurch die Beschwerden lindern und weitere Stadien vermeiden.

Invasive Methoden

Mit einer konservativen Maßnahme sind Beschwerden zu lindern und der weiteren Ausbreitung entgegenzuwirken. Ein ärztlicher Eingriff (invasive Methode) ist nötig, um Krampfadern entfernen zu können. Zu den invasiven Methoden zählen:

  • Sklerosierung (Verödung)
  • Endoluminale Lasertherapie
  • Stripping und Teilstripping
  • CHIVA-Methode

Sklerosierung

Zu den invasiven Methoden zählt die Sklerosierung, die als Verödung bekannt ist. Bei dieser Methode wird eine künstliche Entzündung der Venenwände hervorgerufen. Seitens des Arztes wird ein Verödungsmittel verwendet, das in das Venennetz gespritzt wird. Dadurch verkleben die Venenwände und vernarben anschließend. Je nach Größe und Ausweitung der Gefäße wird die Flüssigkeit, die der Ausweitung der Gefäße dienen soll, auch als Schaum verwendet. Patienten tragen nach der Verödung Kompressionsstrümpfe. Es sind meistens mehrere Sitzungen erforderlich, um Krampfadern erfolgreich zu veröden. Ist die Neigung zu Krampfadern vererbt, können die Varizen nach ein paar Jahren wieder auftreten, weshalb diese invasive Methode wiederholt werden muss.

Endoluminale Lasertherapie

Die Lasertherapie ist besonders für gerade verlaufende und weniger stark ausgeprägte Krampfadern empfehlenswert. Bei der Lasertherapie erfolgt der Eingriff ambulant und unter örtlicher Betäubung. Es wird ein kleiner Schnitt im Bein gemacht und eine kleine Mini-Laser-Sonde eingeführt. Über diese Mini-Sonde wird Laserenergie an die Venenwand abgegeben, wodurch diese sich verschließt. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter Ultraschallkontrolle, sodass der Arzt das betroffene Gefäß erwischen und die geeignete Laserenergie auswählen kann. Während des Eingriffs wird durch das Ultraschallgerät die Position des Katheters überprüft, damit das Ergebnis kontrolliert werden kann. Bei der endonuminalen Lasertherapie handelt es sich um eine schonende Methode, die die Venen verschließt. Patienten liegen während der Behandlung auf dem Rücken. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung, was für den Körper weniger anstrengend ist als eine Vollnarkose. Bei der Lokalanästhesie wird der Bereich, der operiert wird, mit einem örtlich wirkenden Betäubungsmittel unterspritzt. Einige Patienten bemerken ein Gefühl von Wärme oder Hitze im Bein.

Risiken und Nachbehandlung bei der Lasertherapie

Es kann vereinzelt zu spezifischen Laser-Komplikationen kommen. Schwellungen, Schmerzen, Verletzung von Nerven, Verbrennungen oder Wundheilungsstörungen können die Folge des Eingriffs sein. Größere oder kleinere Einblutungen bilden sich in der Regel von selbst nach ca. 2-6 Wochen zurück. Innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Eingriff tritt vermehrt Flüssigkeit aus den Wunden, die abpunktiert werden kann. Taubheitsgefühle im Operationsbereich verschwinden ebenso wie Blutergüsse nach ca. 3-4 Wochen. Nach der Operation wird leichte Bewegung empfohlen. Patienten sollten sich nicht übermäßig anstrengen. Zudem werden Kompressionsstrümpfe in Oberschenkellänge verschrieben. Eine Woche nach der Operation erfolgt eine Folgeuntersuchung per Ultraschall. Dadurch wird sichergestellt, dass sich kein Thrombus (Blutgerinnsel) im tieferen Venensystem gebildet hat. Längere Autofahrten sollte ebenso vermieden werden wie langes Sitzen oder Stehen.

Stripping und Teilstripping

Das Enfernen der Krampfadern mit der Stripping-Operation gilt als Standard-Verfahren im Rahmen der Krampfadern-Chirurgie und erfolgt unter Vollnarkose. Es wird entweder die Vena saphena parva (Stammvene) des oberflächlichen Venensystems, die ursächlich betroffen ist, die Vena saphena parva oder die Vena saphena magna vollständig oder teilweise entfernt.  Falls es nötig ist, werden erkrankte Seitenäste durch eine Miniphlebektomie mitentfernt. Die Mündungsregion der Stammvene wird ganz unterbunden und mit einer Crossektomie durchtrennt. Beim Stripping (Ziehen der Krampfadern) wird eine kleine Sonde in die betroffene Vene geschoben. Diese Sonde durchsticht die Venenwand und kommt am Ende der Krampfader wieder raus. Anschließend wird das Gefäß durchtrennt und herausgezogen (Stripping). Beim Teilstripping erfolgt nicht das Herausziehen der gesamten Krampfader, sondern lediglich das der krankhaft veränderten Gefäße.  Das Stripping macht es möglich, komplette Krampfadern zu entfernen. Zur Vorbereitung ist eine farbkodierte Duplexsonographie erforderlich.

Risiken und Nachbehandlung bei der Stripping-Operation

Es entstehen nach jeder Stripping-Operation Blutergüsse am Bein. Diese bilden sich nach kurzer Zeit zurück. Selten kommt es zu Lymphbahnverletzungen oder Venenentzündungen. Es kann eventuell zu einem partiellen Taubheitsgefühl kommen, das sich nach kurzer Zeit zurückbildet.

Damit der Langzeiterfolg gesichert ist und Venenentzündungen vorgebeugt werden, sind nach dem Eingriff für einen Zeitraum von sechs Wochen tagsüber Kompressionsstrümpfe zu tragen. Es sollte vermieden werden, lange zu sitzen. Weiter sollten sich Patienten viel bewegen (Fahrradfahren, Spazierengehen). Nach ca. 10 Wochen erfolgt eine Kontrolluntersuchung mit Ultraschall. Falls es erwünscht ist, werden im Rahmen dieser Untersuchung eventuell noch vorhandene Seitenäste verödet.

CHIVA-Methode

Die CHIVA-Methode beruht darauf, dass sich die Krampfadern zurückbilden, wenn der falsche Blutfluss im Bein behoben wurde. Durch die überschüssige Menge Blut konnten die Krampfadern entstehen und haben aus ehemals dünnen Venen Krampfadern werden lassen. Nach der Behandlung kann das Blut nicht mehr den flaschen Weg nehmen. Indem die Krampfadern an bestimmten Stellen nach feststehenden Grundsätzen durchtrennt werden, kann das Blut nicht mehr zurück in die Krampfadern fließen. Die Venen werden wieder so dünn, wie sie ursprünglich waren und das Blut aus den Seitenästen kann in die vorhandenen Venen abfließen. Nach dem Eingriff ist der krankhafte Rückfluss ausgeschaltet und das Blut muss sich keine neuen Wege suchen. Die CHIVA-Behandlung wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Entlang des Beines werden minimale Schnitte an den Seitenästen vorgenommen, die in der Regel derart klein sind, dass sie eher Stichen gleichen. Die Schnitte werden mit dem Skalpell gesetzt. Anschließend  werden die Krampfadern aus diesen herausgezogen, unterbunden, durchtrennt und wieder im Bein versenkt. Wundränder werden mit einem Klammerpflaster gehalten, sodass keine Hautnaht erforderlich ist. In manchen Fällen ist es nicht möglich, die Krampfadern durch den Stich herauszuziehen, weshalb ein etwas größerer Schnitt erfolgen muss, der genäht wird. Bereits am selben Tag verspüren Patienten, deren Krampfadern starke Beschwerden verursacht haben, ein Nachlassen der Stauungsbeschwerden. Bereits nach 2-6 Wochen stellt sich das kosmetische Ergebnis ein.

Risiko und Nachbehandlung der CHIVA-Methode

Bereits auf dem Behandlungstisch werden die Kompressionsstrümpfe angelegt. Anschließend steht der Patient sofort auf und muss laufen. Dadurch kann einer Venenentzündung am besten vorgebeugt werden. Patienten benötigen nach dem Eingriff selten ein Schmerzmittel. Die Wunden sind in der Regel minimal, weshalb bereits am nächsten Tag einer normalen Beschäftigung nichts im Wege steht. Leistungssport, langes Sitzen oder Verharren in Hockstellung sind zu vermeiden. Die CHIVA-Methode wird als die „sanfte Therapie“ bezeichnet. Studien haben erwiesen, dass die Methode harmloser ist als das Stripping oder Teil-Stripping. Die erste Studie aus dem Jahre 2006 der Universität Ferrara in Italien ergab, dass das Verfahren  mit dem des Strippings oder Teil-Strippings vergleichbar ist, aber weniger Schmerzmedikamente sowie eine kürzere Arbeitsunfähigkeitszeit erforderlich sind. Nach 10 Jahren hatten nur 19 % der Patienten, die nach der CHIVA-Methode operiert wurden, neue Krampfadern. Bei der Stripping-Methode bildeten sich bei 38 % der Patienten neue Krampfadern.

Risiken der invasiven Eingriffe

In der Chirurgie ist das Entfernen der Krampfadern lediglich ein kleiner Eingriff. Nicht gänzlich auszuschließen ist, dass es zu Nachblutungen oder Schwellungen der Beine kommen kann, weil sich die Lymphflüssigkeit ansammelt. Daher wird Patienten empfohlen, Kompressionsstrümpfe zu tragen und die Beine möglichst hochzulegen. Dadurch kann der Blutfluss gefördert werden. Die Neigung zu Krampfadern kann mit einem invasiven Eingriff nicht behoben werden. Patienten sollten deshalb auch nach einer Operation vorbeugende Maßnahmen ergreifen.

Kosten

Je nach Schweregrad und Behandlungsmethode können die Kosten für eine Entfernung von Krampfadern stark variieren. Erfolg eine Besenreiser-Operation, handelt es sich um einen kosmetischen Eingriff, dessen Kosten nicht seitens der Krankenkassen getragen werden. Liegen Krampfadern vor, übernehmen gesetzlichen und private Krankenkassen die Kosten. Im Vorfeld sollte immer erruiert werden, ob eine Kostenübernahme erfolgt.

Alternativen zu einer Operation

Bei weniger starken Ausprägungen können Cremes wirken. Bedingung ist, dass die Mittel kontinuierlich über eine langen Zeitraum eingesetzt werden. Mit einer nicht-invasiven Methode können Krampfadern gemindert werden, Beschwerden gemildert und einer weiteren Ausbreitung vorgebeugt werden. Es gibt physikalische Therapien und Medikamente.

Gibt es Möglichkeiten zur Vorbeugung?

Um Krampfadern vorzubeugen oder eine Verschlimmerung zu verhindern, können vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden. Hierzu zählen:

  • Sport
  • regelmäßige Wechselduschen
  • gesunde Ernährung
  • regelmäßiges Beine hochlegen
  • Vermeidung von langem Stehen bei Hitze
  • Tragen von Kompressionsstrümpfen

Sport

Wer sich regelmäßig sportlich betätigt, tut nicht nur dem Körper etwas Gutes, sondern wirkt der Bildung von Krampfadern entgegen. Besonders Ausdauersportarten wie Schwimmen, Laufen, Radfahren oder Walken sorgen dafür, dass die Wadenmuskulatur gestärkt und Krampfadern vorgebeugt wird.

Wechselduschen

Kneippbäder und regelmäßige Wechselduschen regen die Durchblutung an. Idealerweise werden die Wechselduschen in das tägliche Duschen integriert. Der regelmäßige Besuch von Kneippbädern ist ebenso geeignet, um Krampfadern vorzubeugen.

Ernährung

Übergewicht kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass der venöse Blutstrom beeinträchtigt wird und Krampfadern begünstigt werden. Eine gesunde und vollwertige Ernährung trägt dazu bei, dass das Gewicht im Rahmen bleibt. Zudem sollte auf Nikotin und Alkohol weitestgehend verzichtet werden.

Beine hoch!

Regelmäßiges Hochlegen der Beine sorgt dafür, dass das Blut nicht mehr hochfließen muss. Dadurch nimmt das Gefühl von schweren Beinen ab. Wer viel im Sitzen arbeitet, sollte zwischendurch immer wieder aufstehen und sich auf die Zehenspitzen stellen.

Hitze meiden

Bei extremer Hitze sollte langes Sitzen oder Stehen vermieden werden. Beides kann den Blutstau begünstigen und Krampfadern fördern.

Kompressionsstrümpfe

Kompressionsstrümpfe, auch als Stützstrümpfe bekannt, sind sehr enge Strümpfe, mit denen das Wadengewebe komprimiert wird. Häufig wird das Tragen von Kompressionsstrümpfen als erste Therapiemethode empfohlen. Die Strümpfe üben einen Druck auf die Beine aus, wodurch die Muskelpumpe der Venen gestärkt wird. Dadurch schließen die Venenklappen besser und es wird einem eventuellen Ödem (Flüssigkeitsaustritt aus den Venen in das umliegende Gewebe) entgegengewirkt. Es wird Patienten geraten, die Stützstrümpfe im Liegen anzuziehen, weil das Blut im Stehen schnell in den Beinen versackt und der Effekt der Strümpfe gemindert wird. Wichtig ist die exakte Passform der Kompressionsstrümpfe. Neben den sogenannten Kompressionsklassen (Größen) werden Stützstrümpfe auch nach Maß angefertigt. Stützstrümpfe können je nach dem Ausdehnungsgrad der Krampfadern bis zum Knie, Oberschenkel oder zur Wade reichen.

Tipp: Als vorbeugende Maßnahme können Stützstrümpfe auch ohne ärztlichen Rat gelegentlich getragen werden, um die Muskelpumpe zu stärken.

Massage und Lymphdrainage

Bei vielen Patienten wird eine leichte Massage der Beine im Rahmen der Erkrankung als wohltuend empfunden. Weiter kann manuelle Lymphdrainage als unterstützende Maßnahme ergriffen werden, um eine Entlastung und Symptombekämpfung zu erreichen.

Medikamentöse Behandlung von Krampfadern

Es gibt keine spezielle medikamentöse Therapie gegen Krampfadern. Allerdings gibt es viele Präparate am Markt, die einen lindernden sowie schützenden Effekt indizieren. Ein wirksames Mittel ist „Variokosette“, das nachweislich hilft, Krampadern zu vermindern und diese vorzubeugen.