Beim PMS, Abkürzung für prämenstruelles Syndrom, handelt es sich um ein nicht zu unterschätzendes Frauenleiden, welches in den Tagen vor dem Einsetzen der Menstruation auftritt. Dabei kann es zu verschiedenen physischen und psychischen Beschwerden kommen. Mit Beginn der Regelblutung verschwinden die unangenehmen Symptome allerdings wieder.

Etwa 75 Prozent aller Frauen leiden an PMS © flickr/â–ºCubaGallery

Knapp 75 Prozent aller Frauen sind von diesen Beschwerden betroffen, wobei die Symptome jedoch stark variieren können. Verspüren einige Frauen nur leichte Beschwerden, kann es bei anderen Frauen hingegen zu starken Krankheitserscheinungen kommen. Was genau die Ursachen für das PMS sind, ist bisher noch nicht gänzlich geklärt, aber man geht in erster Linie von einem hormonellen Ungleichgewicht aus.

Ursachen des prämenstruellen Syndroms

Bisher gelang es den Wissenschaftlern noch nicht, die Ursachen für PMS genau zu klären. In erster Linie ziehen die Forscher allerdings ein Ungleichgewicht der Hormone Progesteron und Östrogen in Erwägung. Weiterhin können für PMS auch ein niedriger Melatoninspiegel und eine Schilddrüsenunterfunktion verantwortlich sein. Darüber hinaus kann aber auch eine Beeinträchtigung des vegetativen Nervensystems die Beschwerden hervorrufen.

Ein weiterer wichtiger Fakt in der Entstehung des prämenstruellen Syndroms spielt die Ernährung. So können ein erhöhter Zucker-, Koffein-, Alkohol- und Nikotinkonsum sowie mangelnde Bewegung die Beschwerden verstärken.

PMS – Symptome und Diagnose

Typisch für das prämenstruelle Syndrom ist das Auftreten verschiedener Symptome kurz vor Regelbeginn, die allerdings bei den Frauen unterschiedlich stark ausgeprägt sind. So können unter anderem Kopfschmerzen, Schwindel, Depressionen, Akne, Hitzewallungen, Migräne und Stimmungsschwankungen auftreten.

Um eine Diagnose von PMS vornehmen zu können, erfragt der Gynäkologe die Krankengeschichte und schließlich die jeweiligen Beschwerden. Zudem nimmt der Arzt eine körperliche Untersuchung vor, um andere Krankheiten wie z.B. Depressionen ausschließen zu können. Um festzustellen, ob es sich um ein hormonelles Ungleichgewicht handelt, überprüft der Mediziner den Hormonspiegel.

Therapie

Sollten die Beschwerden den Alltag der betroffenen Frauen einschränken, sollte eine Therapie in Betracht gezogen werden. Dabei können z.B. Entspannungsmethoden wie Yoga und autogenes Training oder die Verabreichung von bestimmten Hormonpräparaten (Antibabypille) Abhilfe verschaffen. Zudem sollte bei eventuellen Wassereinlagerungen auf eine salzarme Kost geachtet werden.Similar Posts:

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